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Das Thema Städetpartnerschaften 
hat in den letzten Jahren wieder spürbar mehr Relevanz bekommen. So wurde auch die Bezirksverordnetenversammlung unseres Bezirks beauftragt, neue Partnerschaften zu schließen, zum einen mit Lideta / Addis Abeba, zum anderen mit der Ukraine. Letztere war uns vor dem Hintergrund des Angriffskriegs Russlands als Zeichen der Solidarität besonders wichtig und so freuen wir uns über die neue Städtepartnerschaft zwischen Kyjiw-Shevchenko und Berlin-Mitte.

Lesen Sie bitte dazu auch die:
Pressemitteilung des Bezirksamtes Nr. 052/2024 vom 21.03.2024

Unser Verein unterhält zu folgenden Partnerstädten- und Kommunen partnerschaftliche und/oder freundschaftliche Beziehungen:

Bottrop (seit 1993), Kassel, Hamm (seit 1962), Higashiosaka/Japan (seit 1960) , Holon/Israel (seit 1980), Mettmann (seit 1969), Lahn-Dill-Kreis (seit 1962), Fethiye/Türkei)  (seit 1997) und Tourcoing/Frankreich (seit1995)

Mit vielen Partnerstädten und Kommunen stehen wir mit Aktionen und Begegnungen in enger Verbindung. Andere Partner*innen möchten mit uns wieder den Kontakt intensivieren und bei zwei Partnerstädten gibt es keine Ansprechpartner vor Ort.  Hier sind wir mit dem Bereich Städtepartnerschaften des Bezirksamtes Mitte weiter bemüht Ansprechpartner in den jeweiligen Städten zu finden.

Mehr Informationen zu den Städtpartnerschaften des Bezirks-Mitte gibt es über den folgenden Link: Die Städtepartnerschaften des Bezirks-Mitte

Durch neue Städtepartnerschaften des Bezirks und deren Umsetzung hat sich auch die Arbeit im Verein verändert. Das hat auch dazu geführt, dass wir Neumitglieder im Verein begrüßen konnten. Weiterhin arbeiten wir eng mit dem Bereich Städtepartnerschaften im Bezirk Mitte, der Ernst-Reuter-Schule, dem Lessinggymnasium und dem Stadtteilverein Brunnenviertel zusammen.

Kontaktieren Sie dazu gerne mich als Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins unter:

vorsitzender(ät)städtepartnerschaftsverein-mitte.berlin

Ihr Ulrich Davids
Vorsitzender


Schüleraustausch stärkt Partnerschaft zwischen Berlin-Mitte und Kyjiv

Ernst-Reuter-Schule empfängt erneut Schülerinnen und Schüler aus dem Stadtbezirk Shevchenko

Im September 2026 findet erneut ein zweiwöchiger Schüleraustausch zwischen der Ernst-Reuter-Schule in Berlin-Mitte und ihrer Partnerschule im Kyjiver Stadtbezirk Shevchenko statt. Der Austausch wird in diesem Jahr im Rahmen des Recreation-Programms der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt.

Das Programm ermöglicht ukrainischen Schülerinnen und Schülern Aufenthalte an deutschen UNESCO-Projektschulen. Während ihres Aufenthalts in Berlin lernen die Jugendlichen den Schulalltag an der Ernst-Reuter-Schule kennen, knüpfen neue Kontakte und sammeln persönliche und kulturelle Erfahrungen. Zugleich bietet ihnen der Aufenthalt die Möglichkeit, für eine begrenzte Zeit Abstand vom durch den Krieg geprägten Alltag in ihrer Heimat zu gewinnen. Damit verbindet das Programm Bildung, Begegnung und Erholung.

Das Bezirksamt Mitte unterstützt den Schüleraustausch auch in diesem Jahr. Bereits 2025 waren Schülerinnen und Schüler aus Kyjiv zu Gast in Berlin. Mit der erneuten Begegnung wird die langjährige Verbindung zwischen Berlin-Mitte und dem Stadtbezirk Shevchenko weiter vertieft und insbesondere für junge Menschen unmittelbar erlebbar gemacht.

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger erklärt:

„Wir sind uns der Verantwortung bewusst, gerade jetzt auf allen Ebenen diese Partnerschaft mit Leben zu erfüllen und sie zu einem Beispiel internationaler Begegnung zu machen. Der Schüleraustausch zwischen unseren beiden Schulen ist dafür ein besonders schönes Beispiel. Die jungen Menschen aus Kyjiv sollen hier eine gute und unbeschwerte Zeit erleben, Freundschaften schließen und neue Eindrücke mit nach Hause nehmen können.“

Ermöglicht wird der Austausch durch das gemeinsame Engagement des Städtepartnerschaftsvereins Berlin-Mitte, der Ernst-Reuter-Schule sowie zahlreicher weiterer Unterstützerinnen und Unterstützer. Ein besonderer Dank gilt den Spenderinnen und Spendern, deren Beiträge wesentlich dazu beitragen, den Aufenthalt der ukrainischen Schülerinnen und Schüler in Berlin zu finanzieren.

Der Schüleraustausch setzt damit auch 2026 ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit zwischen Berlin-Mitte und dem Stadtbezirk Shevchenko in Kyjiv in Kyiv. Gerade in der gegenwärtigen Situation leistet die persönliche Begegnung junger Menschen einen wichtigen Beitrag dazu, die Städtepartnerschaft dauerhaft mit Leben zu füllen.

Angelehnt an die Pressemitteilung Nr. 227/2026 des BA Berlin-Mitte vom 11.09.2026